Corinna Krietsch gewinnt vier Mal Gold

Dieses Jahr beteiligten sich die WSG Wunstorfer Schwimmer mit einem siebenköpfigen Team an den Norddeutschen Masters Meisterschaften in Braunschweig. Mit Teilnehmern aus 140 Vereinen und über 2.300 Meldungen konnte der Ausrichter SSG Braunschweig die bislang größte Resonanz verzeichnen. Dennoch mischte das WSG-Team an der Spitze mit.

An dem Wochenende 16./ 17. März 2019 war Corinna Krietsch (AK50) die erfolgreichste Schwimmerin im Team. Sie gewann überlegen das 50m Rücken Rennen (0:36,07min) und das 100m Rücken Rennen in 1:19,97min und ließ Ihre Konkurrenz weit hinter sich. Mit Ihren Teamkollegen stieg sie bei den Staffelwettbewerben noch zwei Mal ganz oben aufs Treppchen, so dass Sie am Abend mit vier Goldmedaillen im Gepäck nach Hause fuhr.
Dennis Stemme (Ak40) reiste allein am Sonntag früh für seinen Start in Braunschweig an. Der Trainingsfleiß belohnte ihn mit einer hervorragenden Form. Er schlug nach der längsten Ausdauerdistanz von 1500m Freistil in 20:25,83min an und gewann verdient die Silbermedaille.
Eine reine Sprinterin ist Sylvia Haak (AK45). Sie fuhr nach einer längeren Wettkampfpause wieder zu alten Höchstleistungen auf. Über 50m Rücken stieg sie nach 0:36,92min als dritte aus dem Wasser. Das Feld über 50m Freistil war so eng beieinander, dass es mit der 0:31,81min „nur“ für den sechsten Platz reichte.
Aufgrund der nicht so optimalen Vorbereitungen wollte Tina Bolte (AK40) nicht wie üblich über die 800m Freistil Distanz an den Start gehen, sondern entschied sich für das den 400m Freistil Wettbewerb. In einem knappen Rennen gelang es ihr sich nach 5:43,33min noch die Bronzemedaille zu schnappen.
Peter Rust (AK50) der nach einigen Jahren Pause wieder in Trainingsbetrieb eingestiegen ist, erfreute das Team mit seinen persönlichen Bestleistungen. Er startete über 50m Rücken (0:34,23min) und über 100m Rücken (1:16,21min) und verfehlte beide Male den Medaillenrang. Leider schien es so, als hätte er den 4. Platz gebucht.
Verletzungsbedingt war Frank Hartung (AK55) nicht in Bestform. Es gelang ihm leider nicht in einem Kopf an Kopf Rennen über 50m Brust (0:37,71min) als drittes anzuschlagen und belegte den vierten Platz.
Stephan Adam (AK50), der sich auf Rücken spezialisiert hat, ging auch über beide Distanzen, 50m und 100m Rücken an den Start. Über 50m (0:37,99min) sprintete er auf den sechsten Platz und über 100m (1:20,55min) konnte er noch einige Konkurrenten hinter sich lassen und belegte einen guten Mittelfeldplatz.
Der Jüngste des Teams: Johannes Künnemann (AK25) absolvierte voller Elan gleich vier Einzelstarts. Zufrieden stieg er nach 50m Rücken (0:37,57min), 50m Brust (0:40,08min), 50m Freistil (0:30,65min) und 50m Schmetterling (0:33,09min) aus dem Wasser.
Hervorragend erfolgreich waren die Staffelwettbewerbe:
4X50m Lagen mixed mit Corinna Krietsch, Sylvia Haak, Peter Rust und Frank Hartung.
4x50m Freistil mixed mit Corinna Krietsch, Sylvia Haak, Peter Rust und Stephan Adam gewannen beide weit überlegen den 1. Platz 4x50m Lagen Herren mit Peter Rust, Frank Hartung, Johannes Künnemann und Stephan Adam gewann souverän den 2. Platz Herzlichen Glückwunsch!

März

LSN-Vizepräsident besucht das WSG Trainingslager in Himmelsthür

Zeugnisferien mal wieder ganz anders

Insgesamt 19 jüngere Wettkampfschwimmer der WSG Wunstorf fuhren in den Zeugnisferien 2019 ins Trainingslager nach Hildesheim. Gleich am Mittwoch um 15 Uhr machten sich die Sportler sowie Trainer und Betreuer auf dem Weg zum Kreisportbund nach Hildesheim-Himmelsthür. Mit der Schwimmhalle auf der einen Seite und einer Turnhalle auf der anderen Seite waren die optimalen Bedingungen für ein Training im Wasser und an Land gegeben.

Eine kleine Schnitzeljagd, die große Begeisterung bei den Jungen und Mädchen fand, führte zur Zimmerbelegung. So musste jeder seinen Namen auf einem kleinen Zettel in einem der acht Zimmer finden.

Nach einer kurzen Besprechung und einem leckeren Abendessen, ging es gleich am Anreisetag in die Schwimmhalle. Auf dem weiteren Plan standen zwei Wassereinheiten, sowie eine Landeinheit pro Tag. Somit hatten wir genügend Zeit, die Koordination, Wasserlage und Ausdauer in allen Schwimmstilen zu trainieren. Zudem kam der Spaß bei den Parcours-Übungen, dem leichten Krafttraining und den teambildenden Spielen in der Turnhalle nicht zu kurz. Alle Kinder waren sehr motiviert und vor allem die Jüngsten konnten am Abend kein Ende in ihrem ersten Trainingslager finden. Wir waren zu Beginn etwas skeptisch, ob die Kinder noch genügend Aufmerksamkeit mitbringen können zu den späten Wassereinheiten, doch letzten Endes stellte sich heraus, dass genau diese Zeiteinteilung optimal war. Somit hatten alle viele Freiräume am Nachmittag, um gemeinsam Spiele zu spielen, sich auch einmal zurück zu ziehen, oder in ihr Trainingstagebuch zu schreiben.

Nicht zu kurz kommen sollten auch teambildenden Maßnahmen, da dies in einem Wettkampfsport, welcher fast ausschließlich aus Einzelstarts besteht, sehr wichtig ist. So konnten sich die Kinder besser kennen lernen, sich bei kleinen Tiefpunkten gegenseitig unterstützen und füreinander da sein.

Der LSN-Vizepräsident, Wolfgang Schlüter, besuchte uns am Donnerstag. Einige Schwimmer kannten ihn bereits als Schiedsrichter am Beckenrand.

Außerdem gab es noch eine riesen Überraschung am Sonnabend nach dem Frühstück: wir gingen nicht in die Schwimmhalle, sondern in die 30 Minuten entfernte, durch den Alpenverein betriebene, Kletterhalle. Von Müdigkeit keine Spur! Die Trainer vor Ort boten alles an, von Speed Climbing bis hin zum Parcours. Mehr als drei Stunden wurde ununterbrochen die ca. 15 Meter hohe Wand hinauf und hinab geklettert. Der wunderschöne Vormittag klang gemeinsam mit Pizza und einem Eis aus.

Die Einheiten in der Schwimm- und Turnhalle teilten sich die Trainer Mirja Nöthlich, Birgit Giesecke, Simone Berauer, sowie Jonathan Besdo. Somit gab es eine Vielzahl an Übungen und Spielen für die 19 Aktiven. Als Betreuerin durfte natürlich Margreet nicht fehlen, die immer ein offenes Ohr, oder eine Schulter zum Anlehnen hatte. Der Kreissportbund in Hildesheim war wieder eine Reise wert. Alle lobten das sehr gute Essen, die Höflichkeit, mit der wir bedient wurden, sowie die Räumlichkeiten, die genügend Platz für uns boten. Sichtlich müde, erschöpft, aber glücklich kamen wir am Sonntag spät Nachmittag wieder in Wunstorf an. Die Trainer und Betreuer, sowie auch die Kinder empfanden das Trainingslager als sehr gelungen. Besonders hervorzuheben war die ausgezeichnete, nette Atmosphäre untereinander. Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren! Alle freuen sich auf ein nächstes Mal!

Februar

Saisonauftakt der WSG Wunstorf erfolgreich

In Hildesheim stehen die Schwimmer insgesamt 27 Mal auf dem Treppchen

Am Wochenende den 12. Und 13.1. fanden die Bezirkslangestrecke- und Masters Meisterschaften, sowie für die Jahrgänge 2007 und 2008 der schwimmerische Mehrkampf (SMK) statt. Insgesamt 13 Schwimmer der WSG Wunstorf gingen in Hildesheim an den Start. Tara Marie Berauer (2007), Charlotte Pursche und Annika Grothe (beide 2008) nahmen zum ersten Mal an dem SMK teil. Zu diesem Mehrkampf gehören 200m Lagen und 400m Freistil als Pflichtdisziplin, dazu muss in einer Wunschlage 100m, 200m und 50m Beinarbeit absolviert werden. Charlotte und Tara traten beide im SMK Brust an und holten sich überlegen die Goldmedaillen in ihren Jahrgängen. Annika trat im SMK Rücken an und belegte hier einen sehr guten dritten Platz. Die 400m Freistil wurde auch noch extra gewertet mit den Aktiven, die nur bei den langen Strecken an den Start gingen. Da schaffte es Tara noch einmal ganz oben auf das Treppchen und Charlotte wurde Vizejahrgangsmeisterin.

Bei den langen Strecken standen die Geschwister Besdo jedes Mal auf dem Podest. Sebastian (2007) holte sich gleich einen ganzen Medaillensatz: Gold in 400m Lagen, Silber in 400m Freistil und Bronze über die doppelte Distanz. Seine Schwester Charlotte (2004) wurde Bezirksjahrgangsmeisterin über 400m Freistil und Zweite über 400m Lagen. Auch Jonathan (2002) stand drei Mal auf dem Treppchen. Er war der schnellste Schwimmer in seinem Jahrgang in 400m Freistil und holte für seine Leistung in 400m Lagen sowie 800m Freistil Silber ab. Mirja Nöthlich (2001) belegte über 400m Freistil einen dritten Platz in der Juniorenwertung.

Unsere Masters gingen in verschiedenen Altersklassen an den Start. Hier lagen die Streckenlängen bei 25m, 50m und 100m. Acht Einzeltitel holten sie nach Wunstorf: Katrin Bergmann, Arghavan Esmaeilzadehnobar und Frank Hartung je 2 Mal und Jörg Hachfeld und Bernhard Janitzki je 1 Mal. Dazu kamen noch drei weitere erste Plätze in der Brust-Mehrkampfwertung durch Arghavan, Frank und Jörg. Alexander Roßner steuerte je zweimal Silber- und zweimal Bronze bei.

Nach dem erfolgreichen Wochenende freuen wir uns schon auf die Kreisstaffelmeisterschaften, die kommenden Samstag in Sarstedt stattfinden.

Januar